Politik

von:

Arbeitspapier „SGB VIII: Mitreden - Mitgestalten“: Mehr Inklusion/Wirksames Hilfesystem/Weniger Schnittstellen

Ohne qualifizierte Jugendhilfeplanung keine inklusive Jugendhilfe?! Ein Zwischenruf vom Bundesverband für Erziehungshilfe e.V. (AFET) zur aktuellen Reformdebatte des SGB VIII. Der Verband formuliert Forderungen an Verständnis, Arbeitsweise und Ausstattung von Jugendhilfeplanung auf dem Weg zu einer inklusiven Kinder- und Jugendhilfe.
Neu auf Moses Online

Rechte und Möglichkeiten von Pflegeeltern in krisenhaften Entwicklungen

Selbstverständlich ist es von größter Bedeutung, wenn alle Beteiligten um das Pflegekind herum an einem Strang ziehen würden und eine Perspektive für das Kind vertreten. Wir wissen aber alle, dass dies in der Praxis oft nicht so ist. Leibliche Eltern, Vormund, Fachkräfte des Jugendamtes oder der beratenden Freien Träger und die Pflegeeltern sind nicht immer einer Meinung. Manchmal kommt es zu plötzlichen Veränderungen, die massive Probleme verursachen.
Tiefergehende Information

Pflegeeltern - Pflegekinder - Versicherungen

Der Schaden eines Pflegekindes bei seinen Pflegeeltern wirft die Fragen auf: Wer haftet für diesen Schaden? Durch wen werden die Kosten beglichen? Aus Beschlüssen des Bundesgerichtshofes geht klar hervor, dass das Jugendamt nicht haftet.
Tiefergehende Information

Auf was haben Pflegekinder ein Anrecht?

Das Pflegekind hat das Recht in allen Familiensachen persönlich angehört zu werden, wenn „Neigungen, Bindungen oder der Wille des Kindes für die Entscheidung von Bedeutung sind oder wenn eine persönliche Anhörung aus sonstigen Gründen angezeigt ist“. (FamFG § 159)
Politik

Appell: Exklusion beenden

Kinder‐ und Jugendhilfe für alle jungen Menschen und ihre Familien!

Vor einem Monat haben wir Ihnen den Appell das erste mal vorgestellt. Wir möchten nun noch einmal darauf hinweisen, da inzwischen dieser Appell von einer großen Anzahl Interessierter gelesen und von einer Vielzahl in dem Bereich tätigen Institutionen und Personen unterschrieben wurde. Sie alle wollen erreichen, dass die Inklusion endlich Realität wird und für alle junge Menschen die Kinder- und Jugendhilfe zuständig wird. Die Politik, die sich zur Zeit mit der Reform des SGB VIII beschäftigt muss endlich ihr Zögern aufgeben und Nägel mit Köpfen machen.
Hinweis

Luca - zu Gast im eigenen Zuhause

Der youtube-Film des Erziehungsbüro Rheinland, Köln zeigt die Probleme eines jungen Menschen mit Behinderungen bei der Volljährigkeit und dem Übergang von der Jugendhilfe in die Sozialhilfe.
Kommentar

von:

Das Kindeswohl im Schatten der rechtlichen Interpretationen im Pflegekinderwesen am Beispiel des Missbrauchsfall Lügde

Der Fall Lügde zeigt deutlich welche Veränderungen im Pflegekinderrecht vorgenommen werden müssen, um das Kindeswohl zu sichern und es nicht aus dem Blick zu verlieren. Klar formulierte Gesetze bezüglich Datenübermittlung und eine Vereinfachung der Zuständigkeiten würden dazu beitragen.
Hinweis

von:

Der Film: Systemsprenger

Die Welt beschrieb diesen Film als das Wunder der diesjährigen Berlinale. In der Ankündigung des Films heißt es: " Laut, wild, unberechenbar: Benni! Die Neunjährige treibt ihre Mitmenschen zur Verzweiflung. Dabei will sie nur eines: wieder zurück nach Hause! Ab dem 19. September ist der Film in den Kinos zu sehen.
Kommentar

von:

Petition: Pflegekinder fordern Streichung ihres Kostenbeitrages zur Jugendhilfe

Jana Paul aus Aachen hat gemeinsam mit anderen jungen Menschen vor Kurzem eine Onlinepetition gestartet. Als Interessengemeinschaft "Jugend vertritt Jugend NRW" fordern sie die Abschaffung der sogenannten Kostenheranziehung für junge Menschen in stationären Einrichtungen. Wer das Ansinnen der jungen Menschen unterstützen möchte, kann natürlich diese Online-Petition mit unterschreiben. Es werden bis Ende September noch viele Stimmen benötigt.
Politik

Ergänzung des § 94 SGB VIII - Kostenbeitrag junger Menschen

Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Neunten und des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch und anderer Rechtsvorschriften

Durch diesen Entwurf soll auch § 94 SGB VIII ergänzt werden. § 94 legt fest, in welchem Umfang Kostenerstattung geleistet werden muss. Im Absatz 6 wird die Pflicht zur Kostenerstattung für junge Menschen benannt, die ein vollstationäre Leistung der Jugendhilfe erhalten (Vollzeitpflege,andere Wohnformen). Nach Abzug der in § 93 Absatz 2 genannten Beträge müssen diese 75 Prozent ihres Einkommens als Kostenbeitrag einzusetzen. Weiter heißt es im § 93 SGB VIII "Maßgeblich ist das durchschnittliche Monatseinkommen, das die kostenbeitragspflichtige Person in dem Kalenderjahr erzielt hat, welches dem jeweiligen Kalenderjahr der Leistung oder Maßnahme vorangeht." Der Gesetzesentwurf will dies nun dahingehend ergänzen, dass das Einkommen des Monats, in dem die Leistung oder die Maßnahme erbracht wird, maßgeblich sein wird.
Erfahrungsbericht

Pascal - Erfahrungsbericht einer Pflegemutter

In diesem Erfahrungsbericht beschreibt die Pflegemutter die schwierige Zusammenarbeit mit der leiblichen Mutter ihres Pflegekindes.
Erfahrungsbericht

Die Bedeutung des Namens für Kinder aus zwei Familien

Erfahrungsberichte

Zwei Pflegeeltern und eine Adoptivmutter berichten hier über die Bedeutung des Nachnamens für ihre angenommenen Kinder.
Hinweis

Bundeskoordinierungsstelle Ombudschaft in der Kinder- und Jugendhilfe

Seit dem 01. Juli 2019 existiert mit der durch das BMFSFJ geförderten Bundeskoordinierungsstelle Ombudschaft in der Kinder- und Jugendhilfe eine fachpolitische Interessenvertretung und bundesweite Ansprechpartnerin für Ombudschaft in der Kinder- und Jugendhilfe. Die Bundeskoordinierungsstelle mit Sitz in Berlin fungiert als Dach der im Bundesnetzwerk Ombudschaft zusammengeschlossenen unabhängigen Ombudsstellen.
Gerichtsbeschluss erklärt
vom: 
26.03.2019
Politik

Exklusion beenden: Kinder‐ und Jugendhilfe für alle jungen Menschen und ihre Familien!

Ein Appell verschiedener Institutionen an die Politik: " Die Aufhebung der in Deutschland nach wie vor bestehenden und seit Jahrzehnten kritisierten Aufteilung von Kindern und Jugendlichen in unterschiedliche Zuständigkeiten je nach Behinderungsform sollte einem eigenen Reformprozess vorbehalten bleiben. Dieser blieb aus und ist überfällig. "
Stellungnahme

von:

Kindeswohl und digitalisierte Gesellschaft: Chancen wahrnehmen – Risiken bannen

Mit dieser Stellungnahme vom 26. Juni 2019 will die Kinderkommission vor dem Hintergrund der Risiken der Digitalisierung Hinweise für eine angemessene Prävention und Regulierung geben, damit sich Kinder und Jugendliche sicher und erfolgreich in der digitalen Welt bewegen können. Denn die eigentlichen Ziele der Digitalen Agenda werden weniger durch passiven Konsum der Angebote erreicht, denn vielmehr durch Phantasie und kreative Nutzung der neuen technischen Möglichkeiten.
Hinweis

von:

Ein Euro für mich, drei fürs Jugendamt

Ein Artikel im Deutschlandfunk zur Frage der Kostenbeteiligung von jungen Menschen an der Jugendhilfe, wenn sie in Heimen oder in einer Pflegefamilie leben.
Hinweis

Prävention gegen Gewalt in der Schule

In einigen Bundesländern haben die Sommerferien gerade erst begonnen, in anderen sind sie schon fast zu Ende. Das neue Schuljahr steht vor der Tür. Aus diesem Grund haben die 'Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes' eine Information auf kriminalpräventive Themen rund um die Schule erarbeitet.
Bericht zur Veranstaltung

Empfehlungen zur Adoptionsvermittlung

Auf der 126. Arbeitstagung der Bundesarbeitsgemeinschaft Landesjugendämter vom 22. bis 24. Mai 2019 in Chemnitz wurde die 8. überarbeitete Auflage der Empfehlungen zur Adoptionsvermittlung beschlossen und inzwischen veröffentlicht.
Erfahrungsbericht

von:

Ein langer Weg

Der Bericht schildert den langen und holprigen Weg von Yvonne, die aufgrund eines Operationsfehlers schwer mehrfach behindert ist, in ihre Pflegefamilie.
Fachartikel

von:

Die Hilflosigkeit bei traumatisierten Babys und Kleinkindern

Wie können Pädagogen kleinen Kindern helfen, die früh und wiederholt traumatisiert wurden?
Gerichtsbeschluss erklärt

von:

vom: 
24.06.2019

Bestellung einer Pflegemutter zum Einzelvormund

Auf Veranlassung der Amtsvormundin wurde ein Pflegekind aus der Pflegefamilie heraus in Obhut genommen. Die Begründung lag in einer möglichen Gefährdung des Kindeswohls, da keine Kooperationsbereitschaft zum Wohle des Kindes mehr bestehe. Die Pflegemutter stellte daraufhin einen Antrag auf Übertragung der Vormundschaft auf sie, um eine möglichst baldige Rückführung des Kindes zu ermöglichen. Das Familiengericht übertrug der Pflegemutter die Einzelvormundschaft. Eine Beschwerde wurde vom OLG Brandenburg zurückgewiesen und der Beschluss bestätigt.
Kommentar

Kinder brauchen Pflegeeltern

Die Anzahl der Pflegekinder ist gestiegen. Es würden noch mehr sein, wenn alle die Kinder, für die Pflegeeltern gesucht würden, auch in Pflegefamilien untergebracht werden könnten. Doch es finden sich schon länger nicht mehr genügend Familien, die sich dieser Aufgabe annehmen wollen. Deshalb wird in den letzten Jahren immer öffentlicher über dieses Thema debattiert und informiert. Wie gelingt es, geeignete Menschen für die Aufnahme eines Pflegekindes zu interessieren? Hier einige Veröffentlichungen zum Thema am Beispiel von Berlin.
Politik

Hilfe für Betroffene sexualisierter Gewalt wird fortgesetzt

Bundeskabinett beschließt langfristige Finanzierung des Fonds Sexueller Missbrauch.
Fachartikel

von:

Selbstverletzendes Verhalten bei Kindern und Jugendlichen.

Die Jugendhilfe im Spannungsfeld zwischen pädagogischem Auftrag und struktureller Ohnmacht. Oder kurz: Um handeln zu können muss ich verstehen! Was ist selbstverletzendes Verhalten? Was sind die Ursachen selbstverletzenden Verhaltens? Lässt sich selbstverletzendes Verhalten erkennen? Wie können Fachkräfte auf selbstverletzendes Verhalten angemessen reagieren? Ist Prävention möglich?
Bericht zur Veranstaltung

Sexuelle Gewalt in familiären Lebenswelten

Rückblick auf die 2. Jahreskonferenz der Kinderschutzzentren zum Thema "Sexuelle Gewalt in familiären Lebenswelten" vom 9. bis 10. Mai 2019 fand in München. Der Fokus des Kongresses lag auf den Ursachen, Dynamiken und Auswirkungen sexueller Gewalt innerhalb der Familie und der damit einhergehenden Scham und dem Unwohlsein, wenn es darum geht, dass die Gewalt von Kindern selbst ausgeht.
Hinweis

DFV warnt vor Risiken von digitalem Spielzeug

Smart Toys erfreuen sich weltweit großer Beliebtheit. Laut dem Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) stellt Deutschland den fünftgrößten Markt in diesem Segment. Problematisch ist jedoch, dass dieses Spielzeug für Kinder Risiken birgt. Der Deutsche Familienverband (DFV) appelliert an das Fürsorgeempfinden von Eltern und fordert Hersteller zu Transparenz auf.
Arbeitspapier

von:

Pflegekinder und Adoptivkinder in der Schule

Eine Handreichung für Lehrkräfte

PFAD Bundesverband e.V. hat ein Handout für Lehrerinnen und Lehrer erarbeitet, basierend auf dem Buch: „Pflegekinder und Adoptivkinder in der Schule - Hinweise zum Umgang mit Schulschwierigkeiten von Kindern in schwieriger familiärer Lage".Hrsg.: Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung München und PFAD FÜR KINDER Bayern e.V
Bericht

von:

Kinder stärken für das Leben

Interkulturell ausgerichtete Pflegekinderhilfe

Beim 3. Fachforum des Zentrum für Pflegekinderhilfe Menden ging es um Migrationssensible Pflegefamilien und die Öffnung zu mehr kultureller Vielfalt in der Erziehungs- und Pflegekinderhilfe. Seit vielen Jahren begleitet die Stiftung Ev. Jugendhilfe Menden auch Pflegefamilien mit Migrationsgeschichte Kinder und Jugendliche auf ihrem Lebensweg. Jede fünfte Bereitschaftspflegefamilie und die Hälfte der Familien für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge weisen eigene Migrationserfahrungen auf.
Politik

Befragung zu Erfahrungen und Erwartungen mit der Kinder- und Jugendhilfe

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) lotet gegenwärtig im Dialogprozess „Mitreden – Mitgestalten: Die Zukunft der Kinder- und Jugendhilfe“ Modernisierungsbedarfe in den gesetzlichen Regelungen des Kinder- und Jugendhilferechts aus, damit Menschen wirksamer als bisher geholfen werden kann. Die Erfahrungen von Betroffenen sollen dabei aktiv berücksichtigt werden.
Fachartikel

von:

Normalität und Identität bei (ehemaligen) Pflegekindern

Eine Studie zur Entwicklung von Kindern, die in der besonderen Lebenssituation als "Pflegekind" gelebt haben. Diese Studie basiert unter anderen auch auf Interviews mit ehemaligen Pflegekindern In welcher Form ist es ihnen gelungen, ihre Identität zu finden und eine Normalität in der Gesellschaft leben zu können?
Nachricht

von:

Trauerrede zum Abschied von Dr. Arnim Westermann

Dr. Arnim Westermann war unnachgiebig, wenn es um die Anerkennung der Realität ging, schon der Kinder wegen. Sein Wirken ging weit über das für Kinderpsychologen übliche Maß hinaus, hat die Fachwelt in Deutschland erreicht und hat sie verändert.
Nachricht

von:

WDR-Umfrage zu sexuellem Kindesmissbrauch und den Arbeitsmöglichkeiten bei Jugendämtern

Das Thema sexueller Kindesmissbrauch beschäftigt viele Jugendämter in NRW. Das geht aus einer Erhebung bei allen NRW-Jugendämtern hervor, die der WDR nach den Kindesmissbrauchsfällen von Lügde durchgeführt hat. An der WDR-Umfrage nahmen 139 von insgesamt 186 Ämtern teil. Demnach verzeichneten Jugendämter in Nordrhein-Westfalen 2018 mindestens 566 Verdachtsmeldungen auf sexuellen Kindesmissbrauch.  Die WDR-Erhebung machte darüber hinaus deutlich, dass Personalausstattung und Standards nicht einheitlich und die Arbeitsbelastung der Sozialarbeiter in den Allgemeinen Sozialen Diensten regional extrem unterschiedlich ist. Ebenso unterschiedlich ist die Unterbringung der Kinder, die in Obhut genommen wurden, in Pflegefamilien, Wohngruppen oder Kinderdörfern: von 76 % in Heimunterbringung (Bergisch Gladbach) bis 83 % Unterbringung in einer Pflegefamilie (Kreis Wesel).
Politik

Inklusives Kinder‐ und Jugendhilferecht endlich realisieren!

Zwischenruf der Erziehungshilfefachverbände und der Fachverbände für Menschen mit Behinderung zur SGB VIII ‐ Reform.
Gerichtsbeschluss erklärt

von:

vom: 
10.04.2019

Voraussetzungen einer Volljährigenadoption

Gemäß § 1767 Abs. 1 BGB kann ein Volljähriger als Kind angenommen werden, wenn die Annahme sittlich gerechtfertigt ist; dies ist insbesondere anzunehmen, wenn zwischen dem Annehmenden und dem Anzunehmenden ein Eltern-Kind-Verhältnis bereits entstanden ist.